Archiv

 

Freitag 28.12.2018



Sehr geehrte Vereinsmitglieder!
Es freut uns Ihnen mitteilen zu können, dass wir Ihnen ab dem Jahreswechsel 2018/2019 zwei neue Gewässer-Lizenzen zum Fischen anbieten können.
Durch mühevolle Kleinarbeit unsererseits, ist es uns gelungen, unsere Gewässerpalette um 2 weitere Gewässer zu erweitern:

Die Erweiterung der Donau um die Jahreslizenz „Revier Obere-Donau“ in Zusammenarbeit mit der Bewirtschaftergemeinschaft Revier Obere-Donau. Die Erweiterung bezieht sich auf das bereits bestehende Fischereirecht des OÖ FIB und versteht sich hierbei um eine Ergänzung.

Ein Teilstück der Traun im Gemeindegebiet Ansfelden auf der Höhe der Ortschaft Audorf. Mit dabei ist auch ein kurzes Stück der Krems mit angeschlossenem Mühlbach. Die genaue Beschreibung dieser Gewässer finden Sie unter der Rubrik „Traun-Krems-Mühlbach-Ansfelden“

Lizenzen für diese beiden vorgenannten Gewässer gibt es exklusiv ausschließlich nur für Vereinsmitglieder des OÖ Fischerbundes.
Beide Lizenzen gibt es vorerst nur im Büro des OÖ FIB zum Erwerben.
Weitere Informationen bzw. Bestimmungen zu diesen beiden Gewässern, erfahren Sie bei uns im Vereinsbüro.

„Petri Heil“

Der OÖ Fischerbund

 

Freitag 21.12.2018

 

Dienstag 20.11.2018



Sehr geehrte Vereinsmitglieder und Lizenznehmer!
Wir möchten Sie an dieser Stelle hiervon informieren, dass gestern am Montag den 19.11.18 der Herbstbesatz (Karpfen, Zander und Weißfische) in die beiden Feldkirchner Seen 3 und 4 eingebracht wurde.

„Petri Heil“

Der OÖ Fischerbund

MH

 

Freitag 16.11.2018



!!! Achtung – Ankündigung !!!


Sehr geehrte Lizenznehmer und Vereinsmitglieder des OÖ Fischerbundes!


Aufgrund der am 16.11. beginnenden Schonzeit der „Aalrutte“, werden an der Donau in den kommenden Wochen und Monaten wieder verstärkte Fischereikontrollen in den Abend- und Nachtstunden durchgeführt!

„Petri Heil“

Der OÖ Fischerbund

M.H.

 

Mittwoch 24.10.2018


Fehlende Beschattung von Gewässern

Die Wassertemperatur beeinflusst sämtliche Lebensvorgänge der Fische, die Wirkungen aller anderen Umweltfaktoren, sowie die Widerstandsfähigkeit gegenüber Belastungen und Krankheitserregern grundlegend. Dabei spielt die Ufervegetation eine große Rolle, die durch die Beschattung des Gewässers die Wassertemperatur nicht zu rasch und massiv (an)steigen lässt. Man unterscheidet eine Ufervegetation durch Bäume und Sträucher, flächendeckende Beschattungen direkt im Wasser durch höhere Wasserpflanzen wie z.B. Seerosenfelder, oder auch Totholz, das im Wasser versenkt wird, um eine entsprechende Schattenwirkung zu erzeugen.
Gleichzeitig wird durch einbringen von Totholz Lebensraum für Fische und anderer Wasserlebewesen geschaffen. Beim Versenken von Bäumen und Sträuchern ist darauf zu achten, dass diese mit entsprechenden Materialien beschwert werden, damit diese auch bei Umwelteinflüssen an ihrem versenkten Standort bleiben.
Gewässerrandstreifen spielen für die Lebewelt im und am Gewässer eine wichtige Rolle. Das Fehlen von entsprechender Ufervegetation hat somit erhebliche Auswirkungen auf den im Gewässer befindlichen Fischbestand. Die Ursachen dafür sind neben dem verringerten Nährtierangebot (auch andere Einflüsse Mitschuld) vor allem auch in der fehlenden Beschattung, zu hohen Temperaturen und der mangelnden Strukturierung der Gewässer zu suchen. Vor allem hohe Bäume mit ihrem Schatten sind in der Lage, die Wassererhitzung zu bremsen.
In schwer beeinträchtigten Gewässern dürfte das Thermometer irgendwann 28°C zeigen. Das käme für einige Fischarten einem Todesurteil gleich. Ufernahe Pflanzungen von Bäumen und Sträuchern würden die Auswirkungen des Klimawandels doch deutlich abmildern. Bereits jetzt überschreitet die Wassertemperatur mancher Fließgewässer im Sommer gelegentlich die 25°C Marke! Für die aquatischen Flussbewohner spielt die Temperatur aber eine entscheidende Rolle in ihrem Überlebenskampf!
Die Klimaerwärmung bedroht somit die Biodiversität in Flüssen, Bächen und stehenden Gewässern bereits sehr markant! Die fehlende Beschattung nimmt auch vielen Tierarten den Lebensraum und die Nahrungsgrundlage, da die Vegetation fehlt.
Wärmeres Wasser ist generell sauerstoffärmer als kälteres Wasser. Gerade die Salmoniden – allen voran die Bachforelle, der Leitfisch der obersten Gewässerregionen – fühlen sich bei ca. 14°C kaltem Wasser am wohlsten. Die Köcherfliege beispielsweise bewohnt die Quellregionen der Flüsse, wo das Wasser meist am kältesten ist. D.h., die Temperatur ist unumstößlich ein bestimmender Faktor für die Biodiversität.
Der Klimawandel könnte somit diese Lebensraumverteilung gewaltig aus dem Lot bringen und die Gewässer hierzulande scheinen davon besonders bedroht zu sein. Wenn die globale Erwärmung weiterhin ansteigt, müssten sich ganze Tierpopulationen neue Lebensräume suchen. Ist das nicht oder nur im beschränktem Ausmaß zum Überleben möglich, droht das Aussterben einiger Arten. Leider eine sehr düstere Aussicht!
Wissenschaftlichen Berechnungen zufolge würde die Temperatur in einem Fließgewässer mit kahlen Uferstreifen bei künftigen Hitzewellen um mehr als vier Grad (!) ansteigen. Dagegen wäre ein geschlossener, durchgängiger Vegetationsbestand mit Bäumen und Sträuchern am Ufer in der Lage, die Erwärmung des Gewässers sogar zu senken.

Quelle: Fisch und Gewässer, Nr.3 September 2018, Seite 12

M.H.

 

Donnerstag 18.10.2018


UNSER OÖ FIB KLUBHEIM IST AM DONNERSTAG DEN 01.11.2018 WEGEN FEIERTAGS GESCHLOSSEN.
NÄCHSTER STAMMTISCH incl. BÜROZEIT IST DAHER ERST WIEDER AM DONNERSTAG DEN 08.11.18.

„PETRI HEIL“ !

Ing. HOLZMANN
SCHRIFTFÜHRER

 

Donnerstag 11.10.2018


Ungeahnte Gefahren durch weltweiten Temperaturanstieg

Die Weltdurchschnittstemperatur steigt stetig. Dabei erheben sich viele Fragen. Zum Beispiel: Können wir das beeinflussen? Oder: Wie hoch wird die Temperatur steigen?
Einige Schäden sehen wir jetzt bereits, etwa, dass Gewässer für salmonidenartige Fische nahezu unbewohnbar werden. Der Zusammenhang mit der Hitze ist somit klar erkennbar. Aber uns drohen auch völlig unerwartete Gefahren von anderer Seite.
Eine Studie des Joint Research Centers der europäischen Kommission weist aus: Steigt die weltweite Durchschnittstemperatur um 2°C, dann werden die Hochwasser bei uns um ca. 450 (!) Prozent zunehmen. Das heißt, um das 4 ½ Fache! Sollte die globale Temperatur aber, wie von manchen befürchtet um 4°C steigen, dann ergibt das eine Zunahme der Hochwasserwahrscheinlichkeit um sage und schreibe 1300 (!!) Prozent. Dann würden die Hochwasserereignisse um das 13-Fache zunehmen!
Schon jetzt richten Wolkenbrüche wie in den Tropen schwere Verwüstungen an, nicht nur an den landwirtschaftlichen Kulturen und in Siedlungen, sondern auch an den Fischbeständen. Was Steigerungen im prognostizierten Ausmaß verursachen würden, wollen wir uns gar nicht ausmalen…
Quelle: Fisch und Gewässer, Nr.3 September 2018, Seite 10

M.H.

 

Dienstag 10.10.2018


Besuch unserer Fischerfreunde von den „Kremstalfischern“ am 06. Oktober am Feldkirchner See 4

 

Mittwoch 03.10.2018


Sehr geehrte Vereinsmitglieder und Lizenznehmer des OÖ Fischerbundes!
Nachstehend haben wir eine brandaktuelle Information für Sie:
Wie wir erst kürzlich erfahren haben, wird sich die Systemumstellung von Lizenzbuch auf Zahlschein noch verzögern und NICHT wie geplant mit 01.01.2019 starten können!
Wahrscheinlich wird dies erst ab dem Jahr 2020 erfolgen können.
Grund hierfür sind immense Verzögerungen bei den Entscheidungsverantwortlichen in den entsprechenden Entscheidungsgremien zur Beschlussfassung des neuen Fischereigesetzes.
Somit steht fest, dass wir auch im Jahr 2019 noch das Lizenzbuch – so wie dzt. in der bisherigen Form – haben werden.
Leider gibt es aber dabei auch einen Wehrmutstropfen:
Das Lizenzbuch wird nicht wie bisher € 15,- kosten, sondern für das Kalenderjahr 2019 bereits auf € 25,- angehoben werden!

Trotzdem „Petri Heil!“

Der OÖ FischerbundM.H.

 

Mittwoch 01.08.2018


Dürfen auf einmal heimische Raubfische keine Raubfische mehr sein?!?
Wenn so etwas Schule macht, na dann gute Nacht liebe Fischwasserbewirtschafter!!!
Die Welt steht auf keine Fall mehr sehr lange…

 

Freitag 27.07.2018

Entgegnung zum Vorwurf der Vogelexperten

Dem immer wieder aufkeimenden Rat mancher „Vogelschützer“ die Regenbogenforelle zu dezimieren, um der Äsche bessere Überlebenschancen zu bieten, muss folgendes entgegnet werden:

Ein seit Jahren faktisches Problem, dass der „Naturschutz“ an der Wasseroberfläche endet und der Fischrückgang durch die stetig steigende Zahl an fischfressenden Vögel wie z.B. dem Gänsesäger dokumentiert wird, mit einem Vorschlag zur Reduktion einer Fischart zu lösen, zeigt von eingeschränktem Interesse an Biodiversität. Langzeitstudien von Fischbeständen belegen, dass trotz Nischenüberlappung der Habitate (Lebensräume), ein ausgewogenes Nebeneinander von Arten möglich ist. Ist die Nischenüberlappung gering oder genügend Ressource (z.B. Nahrung, Lebensraum, Laichplätze, etc.) vorhanden, kommt es zu keiner Konkurrenz, sondern ist Koexistenz möglich.
KOCIK & TAYLOR untersuchten z.B. junge Bachforellen und Regenbogenforellen, wobei kein Einfluss der Regenbogenforellen auf die Bachforellen im Bezug auf die Überlebensrate und die Dichte des Vorkommens nachgewiesen werden konnte. Jüngste Untersuchungen an der Steyr belegen, dass in morphologisch intakten Fließgewässern, sofern die maximale Tragfähigkeit des Lebensraumes nicht erreicht ist, keine Konkurrenzsituation zwischen Äsche und Regenbogenforelle feststellbar ist. Ähnliche Ergebnisse belegen Untersuchungen in der Ybbs bei Göstling oder an der oberen Mur, in der neben der Regenbogenforelle sehr gute Äschenbestände nachweisbar sind.
Im Wesentlichen treten bei der Konkurrenz zwischen den Arten die gleichen Phänomene auf wie bei der innerartlichen Konkurrenz. D.h., dass die Ressource um die konkurriert wird, limitiert sein muss. Wenn die verfügbare Ressource wie Nahrung oder Lebensraum knapp ist und eine deutliche Nischenüberlappung vorliegt, tritt Konkurrenz auf. Aus diesem Grund schonen viele Bewirtschafter beispielsweise die Äsche ganzjährig und nutzen die oftmals erfolgreicher reproduzierende Regenbogenforelle zur angelfischereilichen Entnahme.
Weitere Verluste an der Fischfauna bedeuten nicht nur weitere Einbußen und somit die Entwertung von Fischereirechten, sondern sie führen zum Verschwinden von Arten. Die Aussage, dass durch die Entnahme bzw. Eliminierung der Regenbogenforelle sich die Äschenbestände erholen könnten, muss als Versuch der Ablenkung der wahren Probleme identifiziert werden. In einer Kulturlandschaft, in der auch die Angelfischerei ausgeübt werden darf und soll, bedarf es geeigneter Managementpläne, die auf Basis der geltenden Rechte und unter Einbindung objektiver Fachleute, erstellt werden müssen.
Der totale Schutz etablierter Arten führt unweigerlich zum Verlust bedrohter Spezies!
Quelle: Oberösterreichs Fischerei 1.Ausgabe 2018 Seite 13 M.H.

 

Dienstag 03.07.2018

   
 

Donnerstag 21.06.2018


UNSER OÖ FIB KLUBHEIM IST IM JULI & AUGUST GESCHLOSSEN.
WICHTIGE ANGELEGENHEITEN SOWIE LIZENZEN KÖNNEN UNTER DER MAILADRESSE ooefischerbund@aon.at DURCHGEGEBEN BZW. ERWORBEN WERDEN.
DIE NÄCHSTE ÖFFNUNG UNSERES VEREINSLOKALS NACH DER SOMMERPAUSE IST DANN ERST WIEDER AM DO den 06.09.2018.
DA SIND WIR DANN WIEDER IN GEWOHNTER WEISE FÜR SIE DA!

Der OÖ FIB wünscht über den Sommer allen ein kräftiges „PETRI HEIL“!

Ing. Holzmann
Schriftführer

 

Donnerstag 14.06.2018


Ankündigung Fischereiunterweisung!

Der OÖ Fischerbund veranstaltet für das Fischereirevier Pesenbach-Gusen eine Jungfischerunterweisung mit angeschlossener Prüfungsabnahme.

Termine & Uhrzeit: SA, 28.07.18 von 08:30 bis 16:30 & SA, 11.08.18 von 08:30 bis 16:30 Uhr

Örtlichkeit: Vereinslokal des OÖ Fischerbundes, Ziegeleistr. 82, 4020 Linz

Den genauen Anfahrtsplan können Sie unserer homepage www.ooefischerbund.at entnehmen.

Verbindliche Anmeldung NUR SCHRIFTLICH unter der Mailadresse: ooefischerbund@aon.at

Weitere Informationen zum Kurs und zu den allgemeinen Anmeldungsmodalitäten, finden Sie auf der homepage des OÖ Landesfischereiverbandes.





„Petri Heil!“

Der OÖ Fischerbund

M.H.

 

Freitag 25.05.2018


UNSER OÖ FIB KLUBHEIM IST AM DONNERSTAG DEN 31.05.2018 WEGEN FEIERTAGS GESCHLOSSEN.
NÄCHSTER STAMMTISCH incl. BÜROZEIT IST DAHER ERST WIEDER AM DONNERSTAG DEN 07.06.2018.

„PETRI HEIL“ !

Ing. HOLZMANN
SCHRIFTFÜHRER

 

Samstag 19.05.2018

 

Mittwoch 09.05.2018

 

Freitag 27.04.2018



UNSER OÖ FIB KLUBHEIM IST AM DONNERSTAG DEN 10.05.2018 WEGEN FEIERTAGS GESCHLOSSEN.
NÄCHSTER STAMMTISCH incl. BÜROZEIT IST DAHER ERST WIEDER AM DONNERSTAG DEN 17.05.2018.

„PETRI HEIL“ !

Ing. HOLZMANN
SCHRIFTFÜHRER

 

Freitag 20.04.2018




Sehr geehrte Lizenznehmer an den Feldkirchner Seen 3 und 4!

Wir möchten Sie an dieser Stelle informieren, dass am Montag den 16.04.18 an den beiden Seen des OÖ Fischerbundes Karpfen K3-4 besetzt worden sind.

„Petri Heil“

Der OÖ Fischerbund


 

Freitag 06.04.2018




Arbeitseinsatz OÖ FIB am 31.03.18 Feldkirchner Seen 3 und 4

Am vergangenen Samstag den 31.03.18 haben wir an unseren beiden Seen unseren alljährlichen Frühjahrs-Arbeitseinsatz durchgeführt.

Unter anderem haben wir die Fischerplätze etwas hergerichtet und ausgeschnitten, entlang des Biotops am See 4 einige Hecken nachgepflanzt und – wie üblich – einen Reinigungsrundgang entlang beider Seeufer durchgeführt.

Es wurden schließlich 2 volle Müllsäcke an Unrat und Müll eingesammelt. Zu unserer Freude war kaum Müll dabei, der auf Rückschluss von der Anwesenheit eines Fischers schließen lässt! J Ein Lob an unsere Lizenznehmer! Der eingesammelte Müll bestand fast zur Gänze aus Unrat aus anderen Teilen unserer Gesellschaft!

Anschließend an den Arbeitseinsatz wurden wir mit Makrelen verköstigt, die unser Herr Obmann spendierte, welche er selbst in Norwegen gefangen hat.

Unser langjähriges Mitglied Spitaler Franz zauberte daraus köstliche Steckerlfische – vielen Dank dafür!

Eines mussten wir bei den Müllrundgängen leider Gottes feststellen:

Am See 3 fanden wir unter anderem relativ frische Reste von einem Zander (sauber abgezogene Haut!), das darauf schließen lässt, dass es fischende Zeitgenossen an unseren Gewässern gibt, die es anscheinend für nicht notwendig erachten, sich an gesetzliche Schonzeiten und Mindestfangmaße zu halten – geschweige denn an die Bestimmungen des Bewirtschafters!

Solche derartige Fischer/Lizenznehmer brauchen wir an unseren Gewässern definitiv NICHT und wollen solche auch NICHT haben!

Wir werden diesem Umstand nachgehen und etwaige Ergebnisse daraus bei der zuständigen Polizeidienststelle zur Anzeige bringen!

„Petri Heil“

Der OÖ Fischerbund

MH


 

Mittwoch 04.04.2018




Der Kormoran – eine (europäische) unendliche Geschichte

Verschiedene – ehemals vom Aussterben bedrohte – Tierarten sind heute in ihrem Bestand schon lange nicht mehr gefährdet. So z.B. auch der Kormoran (Phalacrocorax carbo) mit einem Vorkommen von mittlerweile weit über 2 Millionen Individuen in Europa.
In der Praxis gibt es dzt. leider kein wirksames Management zwischen EU, Bund und Ländern. Die EU beteuert zwar, dass die Ausnahmeregelungen nach Artikel 9 der Vogelschutzrichtlinie flexibel genug wären, verschweigt aber die mangelnde Umsetzung in den einzelnen Mitgliedsstaaten.
Inzwischen stellt sich nämlich die Frage, ob der jetzige Schutzstatus für den Kormoran überhaupt noch gerechtfertigt ist. Die EAA (Europäische Angler Allianz) forderte daher eindringlich, den Kormoran in Anhang IIa der Vogelschutzrichtlinie aufzunehmen, damit es möglich wäre, diese Tierart als jagdbare Art auszuweisen.
Im „Aktionsplan für Natur, Mensch und Wirtschaft“ wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Arten, die in der Habitat-Richtlinie als besonders schützenswert ausgewiesen sind, in einigen Regionen Europas einen guten Erhaltungszustand erreicht haben, somit andere wildlebende Arten und Nutztiere gefährden und damit das natürliche Gleichgewicht des Ökosystems stören und ev. negativ beeinflussen.
Die Kommission wird aufgefordert, ein „Bewertungsverfahren“ zu entwickeln, das es ermöglicht, den Schutzstatus von Arten in bestimmten Regionen abzuändern, sobald der gewünschte (gute) Erhaltungszustand erreicht ist.
Eine Resolution der nordeuropäischen Länder (Skandinavien) wird von Seiten der EAA unterstützt, die die Regulierung bzw. das Management des Kormorans erleichtern soll.
Dem Schutz gefährderter Fischarten bzw. Fischbestände muss Vorrang vor dem Schutz von (Vogel)arten mit einer ausreichenden Population wie dem Kormoran gegeben werden. Die zuständigen Behörden sollen verpflichtet werden, die Auswirkungen des Kormorans auf Fischbestände bzw. einzelne Fischarten zu überwachen, zu bewerten und gegebenenfalls zu reagieren, wenn Fischarten aufgrund der Kormoranprädation gefährdet sind.
Denn weniger nachrückende Jungvögel aus Nordeuropa sollten sich auch auf unseren Kormoranbestand zum Positiven für unsere Fische auswirken!

MH

Quelle: Fisch und Gewässer Nr. 1 März 2018, Seite 5

 

Freitag 30.03.2018




Ankündigung Fischereiunterweisung!

Der OÖ Fischerbund veranstaltet für das Fischereirevier Pesenbach-Gusen eine Jungfischerunterweisung mit angeschlossener Prüfungsabnahme.

Termine & Uhrzeit: SO, 17.06.18 von 08:30 bis 16:30 & SO, 01.07.18 von 08:30 bis 16:30 Uhr

Örtlichkeit: Vereinslokal des OÖ Fischerbundes, Ziegeleistr. 82, 4020 Linz

Den genauen Anfahrtsplan können Sie dieser homepage entnehmen.

Persönliche Anmeldetermine sind jeweils am Donnerstag zwischen 18:00 bis 20:00 Uhr folgende: 05.04.18, 12.04.18, 19.04.18, 26.04.18, 17.05.18, 24.05.18, 07.06.18 und 14.06.18.

Weitere Informationen zum Kurs und zu den allgemeinen Anmeldungsmodalitäten, finden Sie auf der homepage des OÖ Landesfischereiverbandes.





„Petri Heil!“

Der OÖ Fischerbund

MH

 

Donnerstag 15.03.2018



Liebe Fischerin, lieber Fischer.

Am vergangenen Montag-Abend, den 12. März, wurde am TV-Sender „3sat“ ein hochinteressanter Beitrag über Fische und die Fischerei ausgestrahlt.
Dieser war absolut sehenswert – obwohl dieser für die Schweiz produziert wurde, kann man diesen Film genauso auch auf Österreich beziehen.
Nachfolgend der link, unter den man diesen Beitrag nochmals ansehen kann:

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=71841

Viel Vergnügen beim Anschauen wünscht

Der OÖ Fischerbund

MH

 

Freitag 09.03.2018




Sehr geehrte Vereinsmitglieder.
Geschätzte Lizenznehmer.

Nachdem in letzter Zeit vermehrt Anfragen bzw. Fragen rund um die Thematik „Erlaubnis/Verwendung von Reusen und/oder Krebsteller zum Krebsfang“ aufkamen, möchten wir dazu mit den nachfolgenden Zeilen etwas Klarstellung vermitteln.

Im § 32 Weidgerechtigkeit des aktuell gültigen OÖ Fischereigesetzes, steht dazu im Abs. 7 folgender Wortlaut: „Beim Fischfang, der gemäß § 16 auf Grund einer Lizenz ausgeübt wird, ist die Verwendung von Netzen verboten.“

Dies bedeutet für uns in der Angelfischerei – der OÖ Landesfischereiverband sieht dies genauso – dass hierzu auch Reusen und sog. Krebsteller dazu zu zählen sind.
Demnach kann der Lizenznehmer den Krebsfang NUR mit der Angel ausüben.

Von Seiten des OÖ Landesfischereiverbandes wird jedoch geduldet, wenn ein Lizenznehmer die Fischerei auf Krebse mit Reusen und/oder Krebstellern ausübt. Speziell dort, wo massenhaft nicht heimisch geltende Krebsarten in invasiven Beständen in den Gewässern vorhanden sind.

Die Voraussetzung ist aber jene, dass die Erlaubnis zum Fang von Krebsen mit Reusen und/oder Krebstellern vom Bewirtschafter explizit in der jeweiligen Lizenz in den Bestimmungen schriftlich vermerkt ist. Ansonsten darf diese Art des Krebsfanges NICHT ausgeübt werden und es gilt nach wie vor der § 32 Abs. 7 vollinhaltlich. Es bleibt dem Lizenznehmer daher wiederrum NUR die Angel zum Krebsfang gestattet.

Sollte jemand die Absicht haben, mit Reusen und/oder Krebstellern die Fischerei auf Krebse auszuüben, sollte bitte UNBEDINGT vorher mit dem betreffenden Bewirtschafter Kontakt aufgenommen werden, ob erlaubt oder nicht, bzw. dies VORHER abzuklären!
Ansonsten bleibt der Krebsfang mit Reusen und/oder Krebstellern – lt. Gesetz – nur dem Bewirtschafter vorbehalten.

Darüber hinaus sei an dieser Stelle allgemein zum Krebsfang noch angemerkt, dass es sich bei Krebse um Wassertiere handelt, die dem OÖ Fischereigesetz unterstehen und somit eine Schonzeit bzw. auch keine Schonzeit haben. Demnach dürfen auch Krebse NUR DANN dem Wasser entnommen werden, wenn eine amtliche gültige Fischerkarte, ein gültiges Lizenzbuch und eine gültige schriftliche Lizenz des Bewirtschafters am jeweiligen Gewässer vorliegen! Wenn jemand ohne diese vorgenannten gültigen Fischereilegitimationen Krebse – auch wenn Krebse im Gewässer wirklich massiv vorkommen – in irgendeiner Form dem Wasser entnimmt, so bedeutet dies das klassische „Schwarzfischen“ im Sinne des OÖ Fischereigesetztes und wird auch nach den festgelegten Strafkriterien geahndet!

Damit sollte für alle Beteiligten – vor allem für den Lizenznehmer – Rechtssicherheit hergestellt sein.

„Petri Heil“

Der OÖ Fischerbund

MH

 

Mittwoch 14.02.2018

Tonnenweise Plastik in der Donau – Gefahr für die Fische?
In Österreichs Flüssen schwimmt tonnenweise Plastik. Es sind nicht nur verloren gegangene PET-Flaschen oder Plastiksackerl, die achtlos weggeworfen werden, sondern vor allem Plastikrohstoffe, so genannte Pellets oder Flakes, die in unsere Gewässer – vornehmlich Flüsse – gelangen. Durch mechanische und chemische Prozesse werden die Kunststoffteile zu mikroskopisch kleinen Partikeln – dem so genannten „Mikroplastik“ – zerkleinert, die bereits nahezu überall zu finden sind.

Die Uni Wien stellte basierend auf durchgeführte Driftnetzmessungen im unmittelbaren Uferbereich in der Donau eine mittlere Plastikfracht mit rund 338 kg pro Tag fest. Eine weitere Studie des Umweltbundesamtes über das Vorkommen von Kunststoffteilen in der Donau in Österreich stellte ebenfalls erstaunlich hohe Mengen an Kunststoffpartikel in der frei-fließenden Welle fest. So wurde auf Höhe der Marktgemeinde Aschach an der Donau bei Mittelwasserführung der Donau eine Plastikfracht von 15,1 kg pro Tag erhoben. Bei höheren Abflusswerten zwischen Mittelwasser und einem einjährig wiederkehrenden Hochwasser, steigt der gemessene Wert auf beachtliche 97,9 kg pro Tag an. In Hainburg an der Donau liegt die Plastikfracht bei Mittelwasser bereits bei 40,1 kg pro Tag.
Pro Jahr werden somit mehrere Tonnen Plastik in der Donau verfrachtet!
Anhand dieser bislang unbekannten Daten wurde vom Amt der Oberösterreichischen Landesregierung – Abteilung Gewässerschutz – eine Studie in Auftrag gegeben, die einen möglichen Einfluss der Mikroplastikfraktionen auf die Ernährung der Fische und daraus resultierende mögliche negative Folgen untersuchen soll. Für diese Pilotstudie wurden aufgrund der unterschiedlichen Ernährungsweise bzw. deren bevorzugten Aufenthaltsort im Gewässer die Arten Aitel, Laube, Rotauge, und die vier neozoen (= vom Menschen unbewusst oder bewusst eingebrachte) Grundelarten der Donau (allen voran die Schwarzmundgrundel, die Kesslergrundel, die Nackthalsgrundel und die Marmorgrundel), als Zielfischarten ausgewählt. In Summe wurden bei 275 gefangenen Fischen der Mageninhalt auf Plastikpartikel mit einer Größe über 500 Mikrometer untersucht. Bei einem Probenumfang von 275 Fischen wurden nur in zwei Fischen Plastikpartikel nachgewiesen. Dieses Ergebnis belegt, dass Plastikpartikel von den Donaufischen grundsätzlich aufgenommen werden (können). Die geringe Anzahl an Nachweisen lässt jedoch darauf schließen, dass es entweder nur sehr selten zum Verschlucken der Plastikpartikel kommt, oder aber diese den Magen-Darm-Trakt sehr schnell passieren und deswegen nur selten nachgewiesen werden können. Im Zuge der Umweltbundesamt-Studie wurden darüber hinaus 30 Fische analysiert, wobei bei keinem Exemplar Plastikpartikel im Verdauungstrakt gefunden wurden. Erfreulicherweise belegen diese Studien nur geringe Nachweise gefressener Plastikpartikel durch die Fische. Allgemein ist jedoch sehr wenig über mögliche Auswirkungen der Kunststoffverfrachtungen auf die heimische Fischfauna bekannt und müsste in weiteren Studien erforscht werden.

Quelle: Oberösterreichs Fischerei 2.Ausgabe 2017 Seite 20

Was können nun wir Angelfischer dazu beitragen, um Kunststoffteile in den Gewässern zu verringern bzw. weitestgehend zu vermeiden?
Grundsätzlich sei an dieser Stelle angemerkt, dass eine gänzliche Verhinderung der Einbringung von Kunststoffteilchen schlicht und einfach nicht möglich ist, da auf verschiedensten Wegen aus der Umwelt immer ein Eintrag in die Gewässer gegeben ist. Wir Angelfischer können insofern zur Verringerung beitragen, indem wir darauf bedacht sind, während und nach dem Fischen keinen Müll (der zum überwiegenden Teil wahrscheinlich aus Kunststoff besteht) oder sonstigen Unrat in der Natur und am Wasser zu hinterlassen. Denn dieser hinterlassene Müll trägt genauso zur Verbreitung von Mikroplastikpartikel in den Gewässern bei, weil diese so nach und nach durch die Umwelteinflüsse und den Witterungsbedingungen immer weiter zerkleinert werden und schlussendlich irgendwann im Gewässer landen. Etwaige am Gewässer hinterlassene Zigarettenstummel gehören hier genauso dazu, wie leere Köderboxen, Schnurreste, Dosen, Flaschen, Verpackungen, etc., die auf die Anwesenheit eines Angelfischers rückschließen lassen. Daraus ergibt sich leider oft auch ein negatives Bild des Angelfischers in der Öffentlichkeit, auf das wir Angelfischer alle miteinander sicherlich verzichten können!
Mein bzw. unser Appell an ALLE Angelfischer ist demnach folgender: Bitte nehmt den allenfalls am Wasser entstehenden Müll wieder mit nach Hause, um diesen daran anschließend ordentlich zu entsorgen! Schlussendlich kommt dies unserer gesamten Zunft und allen voran der Natur und unserer Gewässer zugute, wenn wir ALLE dies beherzigen. Darüber hinaus können wir ein anständiges Bild des Angelfischers als Naturschützer in der Öffentlichkeit vermitteln.

„Petri Heil“

MH

 

Freitag 09.02.2018

 

Donnerstag 01.02.2018


Sehr geehrte Vereinsmitglieder, sehr geehrte Lizenznehmer!
Wir möchten Sie an dieser Stelle von nachstehender Information in Kenntnis setzen.

Aufgrund von vermehrten Anfragen in jüngster Vergangenheit bezüglich „Mitfischen von Kindern unter 12 Jahren“, möchten wir dazu folgende Antwort geben:

Grundsätzlich ist für jedes „mitfischende“ Kind ein Lizenzbuch zu lösen. Voraussichtlich ist dies aber nur mehr für heuer – 2018 – erforderlich. Wenn ab nächstem Jahr – 2019 – auf das geplante Zahlscheinsystem umgestellt werden wird, werden Kinder unter 12 Jahren keine Gebühr mehr (bisher Lizenzbuch) an den OÖ Landesfischereiverband zu entrichten haben.
Das Fischereigesetz sieht weiters vor, das Kinder unter 12 Jahren ansonsten keine weiteren Fischereilegitimationen zum „Mitfischen“ benötigen. Allerdings dürfen Kinder unter 12 Jahren nur dann die Fischerei ausüben, wenn sich diese in Begleitung einer berechtigten Aufsichtsperson (Fischerkarte) befinden.

Es liegt nun im Ermessen jedes einzelnen Bewirtschafters, ob auch das Kind eine entsprechende Fischereiberechtigung (Lizenz) haben muss. Diesbezüglich hat der Bewirtschafter freien Spielraum, wie dies gehandhabt wird.

Der OÖ FIB hat dies für seine Lizenznehmer und Mitglieder, welche auch Kinder zum Fischen mitnehmen, folgendermaßen geregelt:

An den Feldkirchner Seen, wo grundsätzlich nur mit zwei Angelruten gleichzeitig die Fischerei ausgeübt werden darf, darf das Kind unter 12 Jahren mit einer Angelrute „mitfischen“.
Dem berechtigtem Lizenznehmer, welcher auch im Besitz einer gültigen Lizenz sein muss, verbleibt dann nur mehr eine Angelrute zum Fischen.
Sind 2 Kinder unter 12 Jahren zum „Mitfischen“ dabei, so verbleibt dem berechtigtem Lizenznehmer keine Angelrute mehr zum Fischen.
Sind nun aber 3 oder mehr Kinder dabei, die gleichzeitig fischen möchten, darf ein jedes Kind mit einer Angelrute „mitfischen“. Dem berechtigtem Lizenznehmer verbleibt somit wiederum keine Angelrute zum Fischen.
Anmerkung dazu:
Diese Regelung darf allerdings nicht dazu verleiten, das man den ganzen „Kindergarten“, die „Nachbarschaft“, oder ähnliches zum Fischen mit ans Wasser nimmt!
Wenn jemand derartiges Vorhaben mit Kindern unter 12 Jahren im Sinn hat, so hat derjenige unbedingt Rücksprache mit dem Vereinsvorstand zu halten!

An der Donau sieht diese Angelegenheit etwas anders aus. In der Donaufischereiordnung ist grundsätzlich geregelt, dass die Angelfischerei nur mit max. drei Angelruten gleichzeitig ausgeübt werden darf.
Möchte nun ein Kind unter 12 Jahren „mitfischen“, so verbleiben dem berechtigtem Lizenznehmer nur mehr zwei Angelruten.
Und so weiter und so fort (2 „mitfischende“ Kinder – eine Angelrute für den berechtigten Lizenznehmer; 3 „mitfischende“ Kinder – keine Angelrute für den berechtigten Lizenznehmer).
Es wird allerdings seitens des OÖ Landesfischereiverbandes geduldet, wenn in der Donau das Kind mit einer zusätzlichen (vierten) Angel im Uferbereich auf die als umgangssprachlich „Köderfische“ bezeichneten Fische „mitfischt“.
An dieser Stelle wird von uns angeraten, die erlaubte Anzahl der max. drei Angelruten (geduldete vierte Angelrute bei einem Kind) keinesfalls zu überschreiten, um mit keinen Gesetzmäßigkeiten in Konflikt zu geraten!

Wir hoffen, dass wir mit dieser Information zur Aufklärung und Sicherheit in punkto „Mitfischen“ von Kindern unter 12 Jahren beitragen können.
Zumindest an unseren Gewässern sollte dies nun einigermaßen klar definiert sein.

„Petri Heil“

Der OÖ Fischerbund



MH

 

Dienstag 30.01.2018

 

Freitag 26.01.2018


Bilder Jahreshauptversammlung 2018 online!

   
 

Mittwoch 24.01.2018

 

Montag 15.01.2018


Am vergangenen Wochenende haben wir das milde Winterwetter genützt und einige ausgediente Weihnachtsbäume (ohne Schmuck) im See IV in Feldkirchen versenkt. Hoffentlich werden sie von Barsch und Zander wieder so gut zum Ablaichen angenommen, wie in den letzten Jahren.
Für die Fischerei besteht dadurch keine Behinderung, da wir sie ausschließlich im Außenbereich der Biotope "gepflanzt" haben.

Petri Heil!

   
 

Montag 15.01.2018



Eine Grundsatzentscheidung: Entnehmen oder zurücksetzen?


Ein gefangener Fisch steht kurz vor der Landung. Das ist dann meist auch der Zeitpunkt, sich für oder gegen eine Entnahme zu entscheiden. Vor allem das Zurücksetzen bereitet vielen Fischern Probleme und - daraus resultierend - dann vor allem dem Fisch selbst.

Nachstehend geben wir ein paar Tipps, wie man einen gelandeten Fisch behandelt, wenn man diesen wieder in sein Element zurücksetzen möchte:


• Versuchen Sie nicht mit Gewalt einen Fisch mit den Händen zu halten. Je fester man zudrückt, umso mehr wird er versuchen, sich zu befreien.

• Kein Fisch lässt sich freiwillig halten. Sorgen Sie deshalb dafür, dass er sich beim Fotoshooting nicht zu lange außerhalb des Wassers befindet. Mein Tipp: Heben Sie den Fisch nicht länger aus dem Wasser, als Sie selbst die Luft anhalten können.

• Rechnen Sie damit, dass er ihnen entgleitet und sorgen Sie dafür, dass er dann entweder wieder zurück ins Wasser oder zumindest auf eine weiche, nasse Oberfläche fällt (z.B. Abhakmatte, Karpfensack, nasse weiche Wiese…) und nicht auf den harten Boden (z.B. Schotter, Kies, Sand, Beton, Asphalt, etc.)

• Fische haben keine Augenlider, die sie schließen können. Achten Sie deshalb besonders darauf, dass die Augen des Fisches keinesfalls berührt oder gar verletzt werden.

• Greifen Sie Fischen (gilt besonders für Salmoniden) nicht in die Kiemen, um sie festzuhalten, denn dort sind sie sehr empfindlich. Bei Verletzungen an den Kiemen kommt es schnell zu großen Blutverlusten, die fatale Folgen haben können. Eine Ausnahme bildet hier der korrekte Kiemendeckelgriff bei Hecht und Zander.

• Greifen Sie Fische nicht mit trockenen Händen oder Tüchern (Fetzen, weder nass noch trocken) an, das schädigt die Schleimhaut. Die Tiere werden später nach wochenlangem Leiden an Pilzerkrankungen sterben.

• Wenn Sie einen Kescher verwenden, wählen Sie bitte ein Modell, dass der zu erwartenden Fischart angepasst und vor allem groß genug ist. Idealerweise könnte das Keschernetz auch noch gummiert sein.

• Verwenden Sie lieber große Abhakmatten und machen Sie diese entsprechend nass. Ideal sind Modelle, die einen erhöhten z.B. aufblasbaren Rand besitzen. Darin steht das Wasser idealerweise einige Zentimeter hoch wie in einem kleinen Swimmingpool. Vermeiden Sie auch hierbei die Erhitzung der Sonneneinstrahlung!

• Legen Sie lebende Fische im Winter bitte grundsätzlich nicht in den Schnee. Selbst, wenn es Plusgrade hat, schädigen die Eiskristalle die Schleimhaut enorm. Heben Sie Fische (z. B. einen Huchen) bei Minusgraden nur ganz kurz über die Wasseroberfläche, fünf Sekunden reichen locker für ein Foto. Besser zwei Mal ganz kurz, als einmal länger außerhalb des Wassers. Ganz ähnlich sollten wir unsere Fische übrigens auch bei hohen Temperaturen und praller Sonne behandeln


• Fische sind Lebewesen, dementsprechend sollten wir sie mit Respekt behandeln. Wenn der Fisch – groß oder klein – vom Haken gelöst ist, sollten wir ihn wieder behutsam in die Freiheit entlassen, und nicht in hohem Bogen zurückwerfen. Im Fluss idealerweise mit dem Kopf gegen die Strömung halten, bis er von selbst wieder wegschwimmt. In stehenden Gewässern bewegen wir ihn – wenn nötig – so lange ein wenig hin und her bis er augenscheinlich wieder zu Kräften gekommen ist.

• Fischen Sie nur dort, wo auch eine entsprechende Möglichkeit zum Landen besteht. Schon gar nicht von überhöhten Standplätzen aus, wo man offensichtlich keine Möglichkeit hat, einen gefangenen Fisch waidgerecht landen zu können. Wer sich das Szenario schon vor dem Auswerfen überlegt, spart sich im Nachhinein oft halsbrecherische Abstiege über Ufermauern.

In diesem Sinne: „Petri Heil“

M.H.

Quelle: Fisch&Wasser 2/2017 Seite 7

 

Dienstag 09.01.2018

   

Donnerstag 21.12.2017

   
 

Freitag 15.12.2017


Sehr geehrte Mitglieder und Lizenznehmer des OÖ Fischerbundes!


Wie allgemein bekannt ist, wird das derzeitige OÖ Landesfischereigesetz einer Novellierung unterzogen.

In diesem Zuge wird dabei von dem derzeitigen Lizenzbuch-System auf ein zentrales Einzahlungs-System ab dem Jahr 2019 umgestellt werden.

Dazu ist es notwendig, dem OÖ Landesfischereiverband die persönlichen Daten bekannt zu geben.
Dies kann unter anderem online, auf der homepage des OÖ Landesfischereiverbandes, gemacht werden.

Wir vom Verein werden dies selbstverständlich unterstützen und bieten dazu jedem Mitglied und jedem Lizenznehmer des OÖ Fischerbundes unsere Hilfe zur Datenerfassung an.

Diesen Service können wir in unserem Vereinslokal in Linz in der Ziegeleistraße 82a den Mitgliedern und Lizenznehmern anbieten.

Wichtig dabei ist, dass unbedingt die FISCHERKARTE mitgenommen werden muss.
Diese Daten der Fischerkarte müssen nämlich bei der Datenerfassung eingegeben werden.

„Petri Heil“

Der OÖ Fischerbund

M.H.

 

Freitag 01.12.2017


Sehr geehrte Lizenznehmer des OÖ Fischerbundes!
Wir möchten Sie an dieser Stelle über eine Neuerung an den Feldkirchner Seen informieren:

Bei unserm kürzlich durchgeführten Arbeitseinsatz, bei den beiden Seen 3 und 4, wurden von uns unter anderem auch 3 weitere Postkästen zur Lizenzrückgabe installiert.

Wir ersuchen Sie, liebe Lizenznehmer, diese Postkästen zur Lizenzrückgabe zu nutzen, indem Sie uns nach dem Gebrauch der jeweiligen Lizenz, diese an uns zurückgeben.

Die angedachte Lizenzrückgabe soll für Sie keinesfalls eine Schikane darstellen, sondern soll uns erleichtern, für Sie die zukünftigen Besatzmaßnahmen gezielter gestalten zu können.

Die Platzierungen nunmehr aller Postkästen sind wie folgt:

Nr. 1.: an der Gerätehütte des OÖ Fischerbundes am See 4 (gegenüber Gastronomie Thalhammer)
Nr. 2.: hinter der Plakatwand des Wildpark Altenfelden am See 4 (Nähe „Mostviertel“ See 4 & 5)
Nr. 3.: am westlichen Ende See 3, wo gleichzeitig die Fischerzone beginnt (Bereich Zugang zu See 5)
Nr. 4.: am östlichen Ende See 3 bei Stromverteilerkasten (zwischen See 3 und Kinderbecken See 2)

Wir versuchen damit für Sie, liebe Lizenznehmer, den Service an unseren beiden Seen weiter auszubauen, damit die Wege zur Lizenzrückgabe für Sie wesentlich verkürzt und erleichtert werden!

„Petri Heil“

Der OÖ Fischerbund

MH

Nr. 1.: an der Gerätehütte des OÖ Fischerbundes am See 4 (gegenüber Gastronomie Thalhammer) Nr. 2.: hinter der Plakatwand des Wildpark Altenfelden am See 4 (Nähe „Mostviertel“ See 4 & 5) Nr. 3.: am westlichen Ende See 3, wo gleichzeitig die Fischerzone beginnt (Bereich Zugang zu See 5) Nr. 4.: am östlichen Ende See 3 bei Stromverteilerkasten (zwischen See 3 und Kinderbecken See 2)
 

Freitag 18.11.2017

   
 

Freitag 10.11.2017


Anfang November haben wir unseren alljährlichen

Herbst-Arbeitseinsatz (Müllentsorgung, Plätze ausschneiden,...)

an den Feldkirchner Seen durchgeführt. Unser

Fischerfreund "Speedy" verköstigte alle mit selbstgefangenen

"Norweger" Makrelen!

   
  >>> weitere Bilder <<<  
 

Freitag 27.10.2017


Sehr geehrte Lizenznehmer!
Wir möchten Sie an dieser Stelle hiervon informieren, dass der Herbstbesatz in die beiden Feldkirchner Seen 3 und 4 eingebracht wurde.

„Petri Heil“

Der OÖ Fischerbund

MH


 

Dienstag 24.10.2017


Unser Fischerkollege Werner Bachbauer hat dieses Prachtexemplar von einem Silberkarpfen (Tolstolop) im Vereinsgewässer unseres Partnervereines FIB Leonding gefangen.
+++ 140 cm ca. 40 kg +++ Er schwimmt wieder :-)
Petri Heil!
 

Freitag 13.10.2017


UNSER OÖ FIB KLUBHEIM IST AM DONNERSTAG DEN 26.10.2017 WEGEN FEIERTAGS GESCHLOSSEN.
NÄCHSTER STAMMTISCH incl. BÜROZEIT IST DAHER ERST WIEDER AM DONNERSTAG DEN 02.11.2017.

„PETRI HEIL“ !

Ing. HOLZMANN
SCHRIFTFÜHRER

 

Dienstag 10.10.2017


Besuch unseres Partnervereines “Kremstalfischer” am 30.September an den
Feldkirchner Seen!

 

Montag 11.09.2017


weiter Bilder >>>hier<<<
 

Montag 11.09.2017


Hecht 112 cm, 10,54 kg
Kurt Mitterecker
09.09.2017
Gewässer: See 3

   
 

Montag 04.09.2017

   
 

Dienstag 22.08.2017

   
 

In Gedenken an unseren Fischerkollegen und Vereinsmitglied Sandgruber Gregor.

   
 

Mittwoch 26.07.2017

   
 

Montag 26.06.2017


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir besitzen einen Tauchshop in Marchtrenk und führen sämtliches Tauchzubehör.

Heuer verzeichnen wir eine starke Nachfrage von Neoprenhandschuhen für Fischer. Da wir selber nicht fischen, wussten wir nicht, das man Neoprenhandschuhe dazu gebrauchen kann.
Wir führen in unserem Sortiment Neoprenhandschuhe in verschiedenen Modellen, Stärken und Größen.

Aufgrund der steigenden Nachfrage, möchten wir Ihrem Verein deshalb ein Angebot für Ihre Mitglieder anbieten:

Gegen Vorlage Ihres Mitgliedsausweises können wir 10% auf unsere lagernden Neoprenartikel anbieten – Handschuhe, Füßlinge, Anzüge.

Es würde uns freuen, wenn Ihre Mitglieder von unserem Angebot Gebrauch machen würden.

Petri Heil

Barbara Schatzberger







office@diverspassion.at
http://www.diverspassion.at



Linzer Straße 11
A – 4614 Marchtrenk
Tel.: +43 7243 50883

 

Donnerstag 22.06.2017


UNSER OÖ FIB KLUBHEIM IST IM JULI & AUGUST GESCHLOSSEN.
WICHTIGE ANGELEGENHEITEN SOWIE LIZENZEN KÖNNEN UNTER DER MAILADRESSE ooefischerbund@aon.at DURCHGEGEBEN BZW. ERWORBEN WERDEN.
NÄCHSTE ÖFFNUNG UNSERES VEREINSLOKALS IST DANN ERST WIEDER AM DO den 07.09.2017.

Der OÖ FIB wünscht über den Sommer allen ein kräftiges „PETRI HEIL“!

Ing. Holzmann
Schriftführer

 

Dienstag 13.06.2017

   
 

Donnerstag 08.06.2017


UNSER OÖ FIB KLUBHEIM IST AM DONNERSTAG DEN 15.06.2017 WEGEN FEIERTAGS GESCHLOSSEN.
NÄCHSTE ÖFFNUNGSZEIT IST DAHER DANN ERST WIEDER AM DONNERSTAG DEN 22.06.2017.

„PETRI HEIL“ !

Ing. HOLZMANN
Schriftführer

 

Freitag 19.05.2017

Sehr geehrtes Mitglied.

Wir möchten Sie nachfolgend davon informieren, dass das OÖ FIB Vereinslokal kommende Woche am DO den 25.05.17 wegen Feiertags geschlossen ist.
Die nächste Öffnung unseres Vereinslokales ist dann wieder am DO den 01.06.17

Mit Bitte um Kenntnisnahme.

Danke.

Mit freundlichen Grüßen

Ing. Holzmann Martin

Schriftführer OÖ FIB
Meister Fischereiwirtschaft

 

Freitag 05.05.2017

 

Donnerstag 04.05.2017

 

Donnerstag 27.04.2017

!!!!!! F O R E L L E N B E S A T Z !!!!!!

Im Monat Mai haben in OÖ die meisten Fischarten Schonzeit
und dürfen in dieser Zeit nicht befischt werden.
Wir werden daher wie in den letzten Jahren an den
Feldkirchner Seen III + IV Forellen besetzen.
Der heurige Besatz findet am 2.Mai statt.

Petri Heil!

 

Donnerstag 27.04.2017

Feldkirchen See III

Rechtzeitig vor Beginn der Wasserschiliftsaison wurden jetzt das Baggerschiff und die Rohre in den See II überstellt.
Die Baggerungs- bzw. Absaugarbeiten sind am See III damit abgeschlossen.
Das dieser Bereich wieder hindernisfrei befischt werden kann ist uns ein großes Anliegen, da im gesamten Bereich des Wasserschiliftes bei Liftbetrieb das Fischen aus Betriebsanlagen- technischen Gründen verboten ist.

 

Freitag 14.04.2017


Am Donnerstag, 13.4.2017 haben wir den
Frühlingsbesatz an den Feldkirchner Seen durchgeführt.

 

Donnerstag 13.04.2017


Sehr geehrte Lizenznehmer an den Gewässern des OÖ Fischerbundes!





Wie wahrscheinlich allgemein bekannt sein dürfte, wird das gesamte Oberösterreichische Fischereigesetz gerade einer Novellierung und stellenweise einer neuen Ausrichtung unterzogen.

Bei diesem geplanten Entwurf ist unter anderem vorgesehen, dass der Bewirtschafter eines Gewässers und somit im weitesten Sinne auch die Lizenznehmer, gesetzlich dazu verpflichtet werden sollen, aufgezeichnete Ausfangstatistiken vorzulegen.

Es wird daher zukünftig unumgänglich notwendig sein, (Jahres- und Tages-) Lizenzen nach dem Gebrauch der jeweiligen Verwendung – spätestens aber zu Beginn des darauffolgenden Kalenderjahres – dem Bewirtschafter zurück zu geben.

Wir möchten dem geplanten Gesetzesentwurf insofern Rechnung tragen und diesem etwas vorgreifen, in dem wir Sie, liebe Lizenznehmer, für dieses zukünftige Thema sensibilisieren wollen.

Zu diesem Zweck haben wir erst kürzlich bei der Gerätehütte des OÖ Fischerbundes am Feldkirchner See 4 (neben dem Gebäude des Roten Kreuzes bzw. gegenüber der Gastwirtschaft „Thalhammer“) unterhalb des Schaukastens einen weißen Postkasten mit der Aufschrift „Lizenzrückgabe OÖ Fischerbund“ angebracht, in dem Lizenzen nach dem Gebrauch an uns retourniert werden können.

Selbstverständlich können Sie gebrauchte Lizenzen wie bisher im Büro des OÖ Fischerbundes in Linz persönlich oder durch den Posteinwurf-Schlitz an der Hauseingangstüre zurückgeben.

Sie können ebenfalls die Möglichkeit nutzen, Ihre Lizenz persönlich einem der Funktionäre des Vereins oder einem für den Verein tätigen Fischereischutzorgan übergeben.

Wir sind bemüht, im Areal der beiden Feldkirchner Seen 3 und 4 weitere Postkästen zur Lizenzrückgabe anzubringen, damit anfallende Wege für die Lizenznehmer möglichst gering gehalten werden können.

Wir appellieren auf Ihre Mithilfe und Unterstützung zu einer guten Umsetzung dieses Vorhabens.

Vielen Dank und „Petri Heil!“

Der OÖ Fischerbund

MH

 

Montag 27.03.2017

Für unseren wunderschönen ca. 2 km
langen Abschnitt am Innbach in Finklham
vergeben wir heuer noch 2 Jahreslizenzen!
Interessenten (nur Mitglieder) bitte bei uns
im Büro oder bei einem Funktionär melden.

 

Samstag 25.03.2017

Weitere Bilder vom Arbeitseinsatz und der Errichtung von Zandernestern an den Feldkirchner Seen finden Sie im Reiter Fotogalerie -> Sonstiges

 

Freitag 24.03.2017

   
 

Freitag 17.03.2017


Frühlings-Arbeitseinsatz!
 
Am Samstag, 25.3.2017  führen wir wieder unseren
alljährlichen Arbeitseinsatz an den Feldkirchner Seen III u. IV durch.
 
Geplant ist:
                      -   große Flurreinigung und Müllentsorgung
                      -   Pflege unserer Biotope am See IV
                      -   Fischerplätze ausschneiden bzw. anlegen
                      -   Hüttenreinigung

 

Montag 13.02.2017

Neue Fotos zur Informationsveranstaltung des OÖ Landesfischereiverbandes sind im Ordner Fotogalerie unter "Sonstiges" verfügbar.

 

Montag 30.01.2017

EISFISCHEN!

Aufgrund der großen Beteiligung von ca. 20 Fischern werden wir bei passender Witterung am kommenden Sonntag, 5.2.2017 ab ca. 10 Uhr wieder vor Ort sein.

**Eisbohrer - Tee - Glühmost - geheizte Fischerhütte**

 

Freitag 27.01.2017

Hallo Fischerkollegen!
 
Eisfischen  Feldkirchen See 4 (Nähe Fischerhütte) am
Sonntag, 29.1.2017 ab ca. 10 Uhr!
Hütte geheizt!
Eisbohrer vorhanden!
Adi kocht Würste, Tee und Glühmost!

 

Dienstag 24.01.2017

Winter in Feldkirchen

Einige Impressionen zum "Winter in Feldkirchen" finden Sie in der Fotogalerie Feldkirchen See 3 bzw. Feldkirchen See 4

   
 

Mittwoch 21.12.2016

   
 
   
 
   
 

Samstag 26.11.2016

   
   
 
   
 
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
   
 
   
 
   
   
 
   
 
   
   
 
   
 
   
 
   
 

Freitag 27.05.2016

   
 

Freitag 20.05.2016

   
 

Montag 17.05.2016

   
 

Montag 09.05.2016

   
 
   
 
     
 
   
  Der Karpfen (cyprinus carpio) stammt ursprünglich aus Südosteuropa sowie aus Asien und er wurde von den Römern nach Mitteleuropa gebracht. Als Vorfahre wird immer wieder der uns allen bekannte Schuppenkarpfen mit seinem vollständigen Schuppenschutz genannt. Aufgrund vieler Züchtungen gibt es aber auch den sogenannten Spiegelkarpfen mit nur wenigen Schuppen und den schuppenlosen Nackt- bzw. Lederkarpfen.

Der Karpfen bevorzugt flache, nährstoffreiche gut durchwärmte Seen, sowie langsam fließende Gewässer. Er ist unempfindlich gegenüber Schwankungen des Sauerstoffgehaltes und des ph - Wertes. Im schlammigen Grund findet er seine Nahrung, die überwiegend aus Würmern, Schnecken, Insektenlarven und Muscheln, aber auch aus Pflanzenteilen und Plankton besteht. Grundsätzlich ist der beim Drill bekannte Kämpfer zahnlos, er besitzt aber hinter dem letzten Kiemenbogen drei Reihen backenzahnähnlicher Schlundzähne, welche er zum Zermahlen seiner Nahrung benutzt.

Unsere Karpfen sind wechselwarme Tiere, die sich im Winter aneinander gedrängt am Grund aufhalten und bei tiefen Wassertemperaturen in eine Art „Kältestarre“ verfallen. Die Laichzeit des Karpfens fällt in die Zeit von Mai bis Juni, bei einer Wassertemperatur von 18 bis 20 Grad C. Die ungefähr 1 mm großen Eier (100.000 bis 200.000 pro kg Körpergewicht) werden in flachen, erwärmten Uferbereichen unter heftigem Laichspiel an Wasserpflanzen – daher auch die Bezeichnung Krautlaicher – angebracht. Die Jungfische schlüpfen im warmen Wasser schon nach 3 bis 6 Tagen. Sie ernähren sich zunächst von Plankton, beginnen aber schon bald mit der Nahrungssuche am Grund. Karpfen werden mit 2 bis 4 Jahren geschlechtsreif, im Einzelfall erreichen sie eine Länge bis zu 120 cm sowie ein Körpergewicht von über 40 kg und können 40 bis 50 Jahre alt werden.

Karpfen sind in Deutschland, Böhmen und Österreich sehr begehrte Speisefische. Denken wir doch zum Beispiel an den viel gelobten Weihnachtskarpfen. Aber von manchen Personen wird er wegen seinem gelegentlich unangenehmen Geschmack abgelehnt. Hört man doch immer wieder die Begriffe wie „Letteln, Moseln oder Grundeln“. Dieser Geschmack entsteht insbesondere durch die Aufnahme von bestimmten Blaualgen. Manche Fischer vertreten daher die Meinung, dass Karpfen unbedingt mehrere Tage ohne Zugabe von Futter in frischem Wasser gehalten werden müssen, und so eine sogenannte Auswässerung erfolgt.

Schonzeit: 01.Mai bis 31. Mai

Brittelmaß: 35 cm, bei uns in den Feldkirchner Seen 40 cm (Grundsätzlich immer die Bestimmungen des Bewirtschafters beachten)

RJ
 
 

Freitag 08.04.2016

Gestern haben wir in den Feldkirchner Seen 3 und 4 insgesamt 1500 kg Karpfen besetzt. Bilder vom Besatz finden Sie in der Fotogalerie unter Feldkirchner See 3 bzw. Feldkirchner See 4.

 
   
 
   
 
   
 

Samstag 26.03.2016

   
 

Freitag 18.03.2016

   
 

Donnerstag 10.03.2016

   
 

Montag 15.02.2016

   
 

Montag 08.02.2016

   
 

Montag 08.02.2016

   
 

Freitag 29.01.2016

   
 

Mittwoch 27.01.2016

   

Freitag 24.01.2016

   
 
   

Freitag 22.01.2016

 

Freitag 15.01.2016

   
 

Dienstag 12.01.2016

   
 

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns Fotos von schönen Fangerlebnissen in unseren Fischereigewässern, für unsere Homepage zusenden.

Unsere Mailadresse: ooefischerbund@aon.at


RJ

Freitag 08.01.2016

   
 
   
Montag 07.12.2015
... zum Vergrößern den Artikel anklicken ...
 

UNSER OÖ FIB KLUBHEIM IST AM DONNERSTAG DEN 24.12.2015 UND AM 31.12.2015 GESCHLOSSEN.
NÄCHSTER STAMMTISCH ( inkl. ESSEN & LIZENZAUSGABE) IST DAHER ERST WIEDER AM DONNERSTAG DEN 07.01.2016.

„PETRI HEIL“ !

Ing. HOLZMANN
SCHRIFTFÜHRER

 

Freitag 13.11.2015

Der Herbstbesatz erfolgte am Mittwoch den 11.11.2015 in den Seen 3 und 4 in Feldkirchen. In beiden Seen wurden sehr schöne Schleien, Karpfen und Zander eingesetzt.
>>> Bilder <<<
 

Samstag 31.10.2015

Fertigstellung des Außenbereichs der Fischerhütte See 4 in Feldkirchen.

>>> weitere Bilder hier <<<
 

!!! VORANKÜNDIGUNG !!!

Die Jahreshauptversammlung 2016 findet am Freitag 22.01.2016 statt.

Samstag 17.10.2015

Fertigstellung der Fischerhütte See 4 in Feldkirchen.

>>> weitere Bilder hier <<<
 

Montag 12.10.2015

Seit letzter Woche ist die Turbine Enns-Hilfswehr in Betrieb.
 

Samstag 10.10.2015

Neubau der Fischerhütte See 4 in Feldkirchen.

>>> weitere Bilder hier <<<
 

Donnerstag 01.10.2015

Bei unserer Verkaufsstelle "Martinez - Heuriger & Bar" in Feldkirchen wurde eine neue Hinweistafel angebracht
 

Mittwoch, 12.8.2015

Besatz 100 kg RB-Forellen in Enns/Hilfswehr

 

Freitag, 31.7. wurde am See 4 ein großer Wels
gefangen. >>>hier geht's zu den Bildern<<<

 

Am 7.7. u. 18.7. hat in unserem Klublokal wieder
ein Fischer Ausbildungskurs stattgefunden.
Der Oö Fischerbund gratuliert den 21 Teilnehmern
zur bestandenen Prüfung recht herzlich.
Herzlichen Dank an die Vortragenden Adi Rimser und
Ing. Martin Holzmann. Weiters an Hr. Franz Holzmann,
der für das leibliche Wohl gesorgt hat.

 

Freitag den 19.06.2015

werden im Enns-Hilfswehr Forellen besetzt!

 

UNSER OÖ FIB KLUBHEIM IST IM JULI & AUGUST GESCHLOSSEN.
DRINGENDE ANGELEGENHEITEN SOWIE LIZENZEN KÖNNEN UNTER DER TEL. NR. 0664/3420035 IN DER ZEIT VON 7:00 bis 17:00 UHR DURCHGEGEBEN BZW. ERWORBEN WERDEN.
NÄCHSTER STAMMTISCH, incl. ESSEN, IST DAHER ERST WIEDER AM 03.09.2015.

Der OÖ FIB wünscht über den Sommer allen ein kräftiges „PETRI HEIL“ !

Ing. Holzmann
Schriftführer

 

!!! ACHTUNG !!! WICHTIG !!!

!!! Neue Lizenzen eingetroffen !!!!

Ab sofort Tageslizenzen Stausee Klaus bei uns im FIB Lokal erhältlich!

 
15.05.2015
UNSER OÖ FIB KLUBHEIM IST AM DONNERSTAG DEN 04.06.2015 WEGEN FEIERTAGS GESCHLOSSEN.
NÄCHSTE BÜROZEIT IST DAHER ERST WIEDER AM DONNERSTAG DEN 11.06.2015.

„PETRI HEIL“ !

Ing. HOLZMANN
SCHRIFTFÜHRER

ACHTUNG WICHTIGE ANKÜNDIGUNG:

Abhaltung einer Fischereiunterweisung des FR Pesenbach-Gusen im Vereinshaus des OÖ Fischerbundes, 4020 Linz, Ziegeleistr. 82a am SA 04.07.15 und SA 18.07.15 jeweils von 08:30 – 16:30 Uhr


Folgende Anmeldetermine jeweils DO ab 18:00 Uhr:

07.05.15
21.05.15
28.05.15
11.06.15
18.06.15
25.06.15
02.07.15

Teilnehmerzahl max. 25 Personen


 
 
 
22.04.2015
Am 22.04. wird an den Feldkirchner Seen III + IV der Frühlingsbesatz eingebracht (Karpfen, Hecht, ...)
 
VORANKÜNDIGUNG 30.04.2015
Am 30.04. werden wie jedes Jahr an den Feldkirchner Seen III und IV Forellen besetzt!
 
14.04.2015
Heute wurden in der Ennser Hilfswehr Forellen besetzt!
 
!!! ACHTUNG WICHTIGE MITTEILUNG !!!
Ab sofort sind neue Lizenzen im OÖ FIB Lokal erhältlich!

Tages- und Saisonlizenzen Paltenbach

Tageslizenzen Revier Teichl - Dambach - Rettenbach



Ausführliche Informationen dazu gibt es bei uns im FIB Lokal!
 
VORANKÜNDIGUNG 21.03.2015
Der OÖ Fischerbund führt am kommenden Samstag (21.03.2015) in Zusammenarbeit mit dem Feldkirchner Fischereiverein eine Reinigungsaktion an den Feldkirchner Seen und den angrenzenden Auen durch!

Beginn: 08:00 Uhr
 
27.02.2015
UNSER OÖ FIB KLUBHEIM IST AM DONNERSTAG DEN 14.05.2015 WEGEN FEIERTAGS GESCHLOSSEN.
NÄCHSTE BÜROZEIT IST DAHER ERST WIEDER AM DONNERSTAG DEN 21.05.2015.

„PETRI HEIL“ !

Ing. HOLZMANN
SCHRIFTFÜHRER
 
27.02.2015
UNSER OÖ FIB KLUBHEIM IST AM DONNERSTAG DEN 30.04.2015 GESCHLOSSEN.
NÄCHSTER STAMMTISCH ( inkl. ESSEN ) MIT BÜRO-ZEIT IST DAHER ERST WIEDER AM DONNERSTAG DEN 07.05.2015.

„PETRI HEIL“ !

HOLZMANN
SCHRIFTFÜHRER
 
30.01.2015
Bilder Jahreshauptversammlung 2015 online !
!!! WIR GRATULIEREN !!!
 
Unserem Schriftführer Ing. Martin Holzmann zur im Herbst 2014 mit ausgezeichnetem Erfolg bestandenen Prüfung zum Fischereifacharbeiter!



HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH
30.05.2014
Homepage online !!!
19.06.2014
UNSER OÖ FIB KLUBHEIM IST AM DONNERSTAG DEN 19.06.2014 WEGEN FEIERTAGS GESCHLOSSEN.
NÄCHSTE BÜROZEIT IST DAHER ERST WIEDER AM DONNERSTAG DEN 26.06.2014.

„PETRI HEIL“ !

Ing. HOLZMANN
SCHRIFTFÜHRER
26.06.2014
UNSER OÖ FIB KLUBHEIM IST IM JULI & AUGUST GESCHLOSSEN.
NACHRICHTEN FÜR UNS KÖNNEN UNTER DER TEL.NR. 0732 / 662033 AUF BAND HINTERLASSEN WERDEN.
DRINGENDE ANGELEGENHEITEN SOWIE LIZENZEN KÖNNEN UNTER DER TEL. NR. 0664/3420035 IN DER ZEIT VON 7:00 bis 17:00 UHR DURCHGEGEBEN BZW. ERWORBEN WERDEN.
NÄCHSTER STAMMTISCH, incl. ESSEN, IST DAHER ERST WIEDER AM 04.09.2014.

Der OÖ FIB wünscht allen ein kräftiges „PETRI HEIL“ !

!!! VORANKÜNDIGUNG !!!

Die Jahreshauptversammlung findet am 23. Jänner 2015 wie gewohnt im Pfarrsaal der Pfarre St. Konrad statt!

Alle Mitglieder erhalten diesbezüglich sepperat noch eine schriftliche Einladung per Post.